Objekt : Eine Wellness-Oase ganz aus Salz
Untertitel : PCI Augsburg GmbH: Natursalzplatten lichtdurchlässig verlegt
Datum: 30.10.12
Ort: Trinwillershagen, Deutschland 
Ausführung: 2012
Aufgabe:

Verlegung von rückwärtig beleuchteten Natursalzplatten

Objektgröße: Wandflächen: ca. 150 m²
Produkteinsatz:

PCI Epoxigrund Rapid, PCI Stellmittel, PCI Bauharz

Bauherr: Karin und Axel Günther
Planung: Dipl.-Ing. Rolf Günther, Büro für Architektur und Stadtplanung
Firma: Uwe Kremien Bauunternehmen
Fachberatung: PCI-Anwendungstechnik: Andreas Albert PCI-Fachberatung: Götz Hirseland
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

PCI Augsburg GmbH
Piccardstraße 11
86159 Augsburg
Telefon: 0821 5901-0
Telefax: 0821 5901-459
E-Mail: pci-info@basf.com
www.pci-augsburg.de

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Eine Wellness-Oase ganz aus Salz verwirklichte das Ehepaar Günther in Trinwillershagen unweit der Ostseeküste. Ein Salzkristall stand Pate für den sechzehn-eckigen Grundriss der Salztürme auf einer Grundfläche von rund 100 m2. 38 Tonnen Salz aus Pakistan ließen die Günthers für die Innenauskleidung einschiffen, 32 Tonnen davon wurden als Fliesen, Brocken und Ziegel verbaut. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sollten rötlich schimmernde Salzplatten und Bruchsteinmauerwerk die Wände und Böden verkleiden. Für den Bereich Massage & Wellness im zweiten Obergeschoss entschieden sich die Bauherren für das fast weiße, durchscheinende Halitsalz. 

Eine echte Herausforderung stellte die Verarbeitung der Natursalze dar, zumal eine rückwärtige Beleuchtung der Wandverkleidung geplant war. Auf Erfahrungen konnte das Team, bestehend aus Bauherren, Verarbeiter und PCI-Berater, bei der Verlegung von Salzplatten nicht zurückgreifen. Der Fliesenkleber musste, wie auch der zu belegende Untergrund aus Acrylglas, lichtdurchlässig sein, gleichzeitig aber über eine sehr gute Klebekraft verfügen und inert gegen die im Natursalz vorhandenen Chloride sein. Herkömmliche Fliesenkleber kamen daher nicht in Betracht. Unter der fachkundigen Beratung von PCI-Fachberater Götz Hirseland und PCI-Anwendungstechniker Andreas Albert wurde das Projekt wie folgt realisiert:  

Im Sockelbereich erfolgte das Verlegen des Himalaya-Salzes als Bruchsteinmauerwerk mit dem Epoxi-Bindemittel PCI Bauharz, abgemischt mit Quarzsand. Für den Wandbereich befestigte das Bauunternehmen zunächst eine Holzlattung als Unterbau und integrierte darin das Beleuchtungssystem mit insgesamt 19.995 Lampen. Die Beplankung aus Acrylglas stellte den lichtdurchlässigen, ebenen und tragfähigen Verlegeuntergrund für die Salzplatten dar. Mit einer Dichte von ca. 2,1 g/cm3 verfügt das Salzmaterial über eine Kompaktheit, die ein Nassschneiden und Bohren ermöglicht. Der Belag konnte im tragfähigen Untergrund punktuell verankert werden. Das Himalaya-Salz aus Pakistan wurde in unterschiedlich großen Formaten verlegt, das Halit-Salz im Format von rund 24 x 12 x 5 cm. Um optimale Abbindezeiten für den Baufortschritt zu erzielen, kam PCI Epoxigrund Rapid als schnell erhärtendes Bindemittel zum Einsatz. Für die standfeste Einstellung der Salzplatten wurde das Verlegematerial mit PCI Stellmittel abgemischt. Mit diesem standfesten Ansetzkleber konnten die Salzplatten schnell und problemlos direkt auf dem Verlegeuntergrund lichtdurchlässig verklebt werden.