Objekt:

Ein Ballsaal bekommt sein Kleid

Untertitel:

Entstehung eines strahlenden Highlights im Hilton Frankfurt Airport

Datum:

15.12.2011

Ort:

Frankfurt am Main, Deutschland

Deutschland

Ausführung:2011
Aufgabe:

Verlegung von Glasmosaik

Produkteinsatz:

PCI Bicollit Classic, PCI Nanofug

Bauherr:

The Squaire GmbH & Co. KG

Hilton Frankfurt Airport

Bauleitung: ARGE Innenausbau Airrail Center Frankfurt, Hofheim-Wallau

Beratender Sachverständiger: Dipl.-Ing. (FH) Ralf Marth, Marth Ingenieur- und Sachverständigenbüro, Mendig

Planung:

JSK Dipl.-Ing. Architekten, Frankfurt am Main

JOI-Design, Hamburg

Fachberatung:

Dipl.-Ing. Jörg Hilden, PCI-Anwendungstechnik

Referenzbericht downloaden

The Squaire GmbH & Co. KG ist das größte Bürogebäude Deutschlands (Länge 660 Meter, Breite 65 Meter, Höhe 45 Meter, 9 Etagen) und beherbergt neben den Businessbereichen zwei großzügige Atrien mit Restaurants, Cafés, Geschäften und zwei Hotels der bekannten Hilton-Gruppe: das Hilton Frankfurt Airport und das Hilton Garden Inn Frankfurt Airport. In ersterem findet sich eine besondere Attraktion: der Ballsaal Globe. Ein monolithisch-kompakt anmutender Körper mit einer Grundfläche von 470 Quadratmetern und einer imposanten Außenhöhe von fast zehn Metern. Die metallisch wirkende Oberfläche bekleideten die Bau-Profis des Fliesenfachbetriebs Bäder-Bechthum GmbH & Co. KG mit verspiegeltem Glasmosaik. 

Dabei griffen sie auf ein bewährtes Bindemittelsystem zurück: den einkomponentigen Dispersionskleber PCI Bicollit Classic. Durch sein neutrales Abbinden, seine einfache Verarbei­tung, die helle Farbe und vor allem seine exzellente Anhaftung und Flexibilität erwies sich PCI Bicollit Classic als idealer Verlegewerkstoff für die anspruchsvollen Mosaik­arbeiten. Der gebrauchsfertig im 18-kg-Eimer verpackte Klebstoff entspricht den Anforderungen D1TE nach DIN EN 12004. Da der Kleber nicht ange­mischt werden muss, ermöglichte er eine zügige Bekleidung der Globe-Außenflächen.

Besonders die Verbindung der Wand- und Deckenflächen über die abgerundeten Außenkanten des Ballsaals waren eine handwerkliche Herausforderung. Die Umsetzung wurde durch die Verwendung des Dispersionsklebers deutlich erleichtert. Probeverlegungen im Sachverständigenbüro Marth und in der anwendungstechnischen Prüfabteilung der PCI Augsburg GmbH ergaben im Vorfeld, dass das Glasmosaik zwar zementfrei verlegt werden musste, durchaus aber mit einem zementären Fugenmörtel verfugt werden konnte. Durch die Verfugung mit dem variablen Flexfugenmörtel PCI Nanofug im Farbton silbergrau erhielt der Belag sein endgültiges, charakteristisches Erscheinungsbild.