Zementäre Fugen bei hohen Belastungen

Auf die Zukunft ausgelegt: PCI Fugenmörtel für Pflasterflächen

Pflastersteine sehen nicht nur schön aus – sie vermitteln auch den Eindruck von Langlebigkeit und Stabilität. Damit der Eindruck nicht täuscht, müssen sie jedoch auch den Anforderungen entsprechend verlegt sein – mit Materialien, die hohen Ansprüchen auch über einen langen Zeitraum gerecht werden. Die PCI Augsburg GmbH bietet den Profi-Verarbeitern im Garten- und Landschaftsbau deshalb eine ausgereifte Produktpalette zementärer Pflasterfugenmörtel, die selbst permanenten Belastungen durch starken Straßenverkehr standhalten. Und das dauerhaft – wie einige erfolgreich abgeschlossene Projekte anschaulich belegen. 

Bis heute kommt im Pflasterbau auf öffentlichen Flächen am häufigsten die so genannte ungebundene Bauweise zum Einsatz. Von der Tragschicht bis zum Fugenmaterial setzt sich dieser Aufbau aus ungebundenem Material zusammen. Die Pflastersteine bzw. Pflasterplatten werden in ein loses Splittbett eingerüttelt und anschließend mit Sand verfugt. Nachteil der ungebundenen Verfugung: Durch die Sogwirkung abrollender Reifen sowie durch Umwelteinflüsse können ungebundene Verfugungen schnell ausgewaschen werden. Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten wie das Entfernen von Moos- und Wildkräuterbewuchs sowie das erneute Einfegen von Brechsand in die Fugen sind darum bei dieser Bauweise auf Dauer unerlässlich.

Eine gute Basis: die enge Bindung von Fugenmörtel und Pflaster

Einer gebundenen Bauweise in Kombination mit zementärem Fugenmörtel können selbst hohe Achslasten und Taumittel in der Regel nichts anhaben. Auch die Lärmbelastung ist durch den Fugenabschluss auf Pflasterebene geringer als bei einem ungebunden verlegten Pflaster. Im Unterschied zur drainfähigen, wasserdurchlässigen Fuge zeichnet sich die zementäre, wasserundurchlässige Fuge durch die enge Bindung von Fugenmörtel und Pflaster aus. Das dadurch gebildete dichte und gleichmäßige Fugenprofil hält auch starken Beanspruchungen mit hohen Fahrgeschwindigkeiten sowie starken Regenfällen stand. Dabei wird als stabile Tragschicht auf wasserdurchlässige Drainbetonschichten oder -asphalte zurückgegriffen. Denn nur so ist gewährleistet, dass Wasser abfließen kann und sich nicht staut. „Während der darauf folgende Bettungsmörtel noch wasserdurchlässig sein muss, empfehlen wir für starke Belastungen immer einen zementären, oberflächendichten Fugenmörtel wie zum Beispiel PCI Pavifix CEM. Regenwasser wird dabei zumeist schnell über den Oberbelag in den Vorfluter abgeleitet“, erläutert Oliver Marek. Selbst in stark beanspruchten Bereichen wie z.B. Verkehrskreiseln, Verkehrsinseln, Busbuchten und Entwässerungsrinnen hat sich der zementäre Pflasterfugenmörtel als besonders langlebig und zuverlässig erwiesen.

Historische Granitplatten für die Zukunft verlegt

Wie sich zementäre Fugen dauerhaft bewähren lässt sich insbesondere an den Pflasterflächen verschiedener Altstädte gut nachvollziehen. Ein Beispiel dafür ist das sächsische Städtchen Meißen. Jahr für Jahr wird die hiesige Altstadt von tausenden Touristen besucht, die es zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zieht. Damit die Besucher zu diesen und zu allen anderen Anziehungspunkten Meißens gelangen, bedarf es fester und sicherer Wege. Um dies zu gewährleisten wurden im Gehwegbereich der Marktgasse 200 m² Pflaster neu verlegt. Zum Einsatz kamen dabei die vorhandenen historischen Granitplatten und der Pflasterfugenmörtel PCI Pavifix CEM. „Dieser zementäre Fugenmörtel hat sich besonders beim Verfugen von Natursteinpflaster auf Flächen mit starker Verkehrsbelastung bewährt“, bestätigt Oliver Marek, Produktmanager Bauprodukte bei PCI. „Auch acht Jahre nach Fertigstellung der Pflasterflächen in Meißen sind keine Schäden aufgetreten. Die Ansprüche der Kommune sind so voll aufgegangen: Die zementären Pflasterfugen verursachen wenig Unterhaltskosten und machen auch die häufige Reinigung mit schweren Kehrmaschinen möglich. Zugleich gewährt diese Verarbeitungsvariante durch gleichmäßige sicher geschlossene Fugen die sichere Begehbarkeit der Flächen – auch mit Absatzschuhen“, so der Fachmann.



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Die Marktgasse liegt in der Altstadt des sächsischen Städtchens Meißen. 200 m² Pflaster wurden hier neu verlegt. Zum Einsatz kamen dabei die vorhandenen historischen Granitplatten und – wegen der starken Beanspruchung – der zementäre Pflasterfugenmörtel PCI Pavifix CEM.

In Meißens Altstadt läuft und rollt der Verkehr ausschließlich über historische Granitplatten und Pflasterflächen. Zusammen mit Kleinpflaster bilden vorwiegend Granitplatten die Gehwege, auf Straßen und Plätzen sind hauptsächlich großformatige Pflastersteine aus rotem Meißener Granit oder aus anderen Hartgesteinen der unmittelbaren Umgebung zu finden.

Die zementäre, wasserundurchlässige Fuge zeichnet sich durch die enge Bindung von Fugenmörtel und Pflaster aus. Das dadurch gebildete dichte Fugenprofil hält auch starken Beanspruchungen mit hohen Fahrgeschwindigkeiten, starken Regenfällen und Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger stand.

Großbaustelle Ville de Metz, Paris: Um die 4.000 m2 große Pflasterfläche dauerhaft belastbar zu machen, war der zementäre Pflasterfugenmörtel PCI Pavifix CEM die richtige Wahl.

Wenn starke Kräfte auf die gepflasterte Fläche einwirken, ist eine gebundene Bauweise in Kombination mit zementärem Fugenmörtel wie z. B. PCI Pavifix CEM bestens geeignet. Selbst in stark beanspruchten Bereichen wie Verkehrskreiseln, Verkehrsinseln, Busbuchten und Entwässerungsrinnen hat sich diese Bauweise als besonders langlebig und zuverlässig erwiesen.