Objekt : Keine alltägliche Bodenverlegung
Untertitel : Herausforderung Stahl: Formenbau Staiger setzt bei der Verlegung von Stahlplatten auf PCI-Produkte und Fachberatung
Datum: 07.11.19
Ort: Königsfeld Deutschland
Ausführung: 2019
Aufgabe:

Verlegen von großformatigen Stahlplatten im Eingangsbereich des Firmengebäudes

Objektgröße: 50 m²
Produkteinsatz:

PCI Gisogrund, PCI Periplan Extra, PCI Seccoral 2 K Rapid, PCI Univerdünnung, PCI Epoxigrund 390, PCI Flexmörtel S2, PCI Silcoferm S

Bauherr: Staiger Formenbau GmbH
Fachberatung: Markus Nagel
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

PCI Augsburg GmbH
Piccardstraße 11, 86159 Augsburg
Telefon: 0821 5901-0, Telefax: 0821 5901-416
E-Mail: pci-info@basf.com
www.pci-augsburg.de

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Stahl als Bodenbelag? Ungewöhnlich, aber nicht unmöglich. Die Formenbau Staiger GmbH in Königsfeld-Neuhausen entschied sich für das außergewöhnliche Bodendesign im Eingangsbereich ihres Betriebsgebäudes und beauftragte die Weisser Fliesenarbeiten mit der Verlegung: 285x150 Zentimeter große Stahlplatten auf Estrich mit Fußbodenheizung. PCI-Fachberater Markus Nagel stand von der Planung bis zur Verarbeitung beratend zur Seite.

Großformate aus Stahl

Für die Verlegung der XXL-Platten war der hohe Ausdehnungskoeffizient von Stahl zu berücksichtigen: Stahl dehnt sich bei Temperaturunterschieden mehr aus als herkömmliche Verlegematerialen. Hinzu kommt der geringe Fugenanteil: Fugen bauen thermische Spannungen und Schwindspannungen ab. Bei Formenbau Staiger war dies aufgrund des geringen Flächenanteil jedoch nur eingeschränkt möglich. Zudem verschärfte die im Estrich verlegte Fußbodenheizung die Baustellensituation.

Entscheidend ist der Untergrund

Bei Großformaten entscheidet die Vorbereitung des Untergrunds über die einwandfreie Ausführung. Seine Ebenflächigkeit muss selbst die erhöhten Anforderungen der DIN 18202 mit einem Stichmaß von drei Millimetern pro Meter deutlich unterschreiten. Den Flächenausgleich bewerkstelligten die beiden Fliesenlegermeister Weisser auf Empfehlung von PCI-Fachberater Nagel mit der Haft- und Schutzgrundierung PCI Gisogrund und der Spezial-Spachtelmasse PCI Periplan Extra. Darauf folgte PCI Seccoral 2K Rapid für den Spannungsabbau: Die Sicherheits-Dichtschlämme war die entscheidende Komponente der Aufbauempfehlung von PCI. Diese flexible Zwischenschicht von circa drei Millimetern machte den Bodenaufbau und die Verlegung von Stahlplatten erst möglich.

Kleber und Stahl müssen haften

Im nächsten Arbeitsschritt grundierten die Verarbeiter die Stahlplatten mit der niedrigviskosen Spezialgrundierung PCI Epoxigrund 390. Für die einwandfreie Verbundhaftung des Flexmörtels streuten sie die Reaktionsharzgrundierung im frischen Zustand mit feuergetrocknetem Quarzsand 0,2-0,7 im Überschuss ab. Nach Erhärten der Grundierung fegten sie den überschüssigen Quarzsand ab: Es war eine raue, griffige Oberfläche entstanden. Diese Vorgehensweise bietet größtmögliche Sicherheit. Auch wohngesundes Bauen ist garantiert: Die Grundierung ist lösemittelfrei und sehr emissionsarm nach GEV-EMICODE EC 1 R.

Sicher verkleben

Die Verlegung erfolgte im kombinierten Verfahren mit PCI Flexmörtel S2. Der Fliesenkleber stellte die letzte entscheidende Komponente für die sichere Plattenverlegung dar. Komplettierend zur Untergrundbehandlung gleicht der hochverformungsfähige Mörtel Temperaturschwankungen und Untergrundspannungen aus. Seine hohe Haftzugfestigkeit erreicht den doppelten Wert wie gefordert und ist damit die ideale Lösung für großformatige Platten auf Heizestrichen. Für das elastische Verfugen der Großformate kam der Silikon-Dichtstoff PCI Silcoferm S zur Anwendung.

Der Fliesenlegermeisterbetrieb Weisser führte die Verlegearbeiten mit drei Mitarbeitern innerhalb von zwei Wochen aus. Das Ergebnis begeistert Verarbeiter wie Bauherr, und beide sind sich einig: „Mit Markus Nagel hatten wir einen sehr kompetenten Fachberater an unserer Seite. Der Bodenaufbau war sorgfältig durchdacht und die Produkte optimal gewählt!“