Objekt : Sanierung der Großküche in der Uniklinik Bergmannsheil in Bochum
Untertitel : Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum
Datum: 11.07.11
Ort: Bochum, Deutschland 
Ausführung: 2011
Aufgabe:

Sanierung der Großküche im Klinikum Bergmannsheil bei laufendem Küchenbetrieb und unter großem Zeitdruck

Objektgröße: 660 m²
Produkteinsatz:

PCI Novoment Z1, PCI Epoxigrund 390, PCI Pecitape WS, PCI Apoflex F, PCI Apoflex W, PCI Bauharzestrich, PCI Gisogrund 303, PCI Nanolight, PCI Pecidur, PCI Durapox NT, PCI Durafug NT, PCI Sicoferm VE, PCI FT Fugenbreit

Bauherr: Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil
Firma: Fliesenlegermeister Frank Wasielewski, Herne, Dietmar Scholz, Experte für Reaktionsharzarbeiten, Bau- und Fugentechnik, Herne
Fachberatung: Ludger Kasperek
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Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum gehört zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Region. Verteilt auf 22 Kliniken und Fachabteilungen werden jährlich mehr als 19.000 Patienten stationär versorgt, dazu kommen rund 60.000 ambulante Behandlungen pro Jahr. Für das leibliche Wohl der Patienten und der rund 2.000 Mitarbeiter sorgt die krankenhauseigene Großküche. Ein schleichender Wasserschaden erforderte die Sanierung der über 660 qm großen Küche – bei laufendem Betrieb. Die vollständige Abdichtung und das Verlegen neuer keramischer Beläge führten Fliesenlegermeister Frank Wasielewski und Dietmar Scholz, Experte für Reaktionsharzarbeiten, Bau- und Fugentechnik in enger Zusammenarbeit mit PCI-Fachberater Ludger Kaperek aus.

Um einen Notbetrieb der Großküche zu ermöglichen, teilte man das Gesamtprojekt in drei Bauabschnitte, die nacheinander bearbeitet wurden. Am Anfang eines jeden Bauabschnittes stand zunächst der Rückbau: Geräte mussten abgebaut, Sockel entfernt, Bodenfliesen abgestemmt und der alte Estrich ausgebaut werden. Mithilfe des Estrich-Schnellzements PCI Novoment Z1 stellten die Fachleute einen schnell belegreifen Estrich mit dem vorgeschriebenen Gefälle zu den Abläufen her. Die Grundierung erfolgte mit PCI Epoxigrund 390, abgestreut mit Quarzsand. Zur sicheren Ausbildung der Eckfugen zwischen Wand und Boden kam das selbstklebende Dichtband PCI Pecitape WS zum Einsatz. Die Flächenabdichtung unter den keramischen Belägen am Boden erfolgte mit PCI Apoflex F, die Wände spachtelte man etwa 20 cm hoch mit PCI Apoflex W. Ausgesparte Bodenöffnungen wurden nach der Montage von Rinnen und Gitter mit PCI-Bauharzestrich angefüllt. Die bestehenden Wandfliesen wurden aufgrund des engen Zeitfensters nicht entfernt. Nach der gründlichen Reinigung und Vorbehandlung mit der Spezial-Haftgrundierung PCI Gisogrund 303, glätteten die Fliesenleger Unebenheiten zum Teil mithilfe des leichten variablen Flexmörtels PCI Nanolight, zum Teil wurden PCI Pecidur Platten montiert, verklebt mit PCI Nanolight und zusätzlich verdübelt.

Mit dem Fliesenkleber PCI Nanolight wurden anschließend die Villeroy & Boch Fliesen der Serie Unit Three (20 x 20 cm) verlegt und mit PCI Durapox NT bzw. PCI Durafug NT verfugt. Nach der Grundierung der Eckfugen zwischen Boden und Wand kam der Silikon-Dichtstoff PCI Silcoferm VE zum Einsatz. Die Wände flieste man komplett mit Spaltplatten der Serie Basis 4 von Agrob-Buchtal, verfugt mit PCI FT Fugenbreit. Mit dem Einbau von Eckschutzschienen aus Edelstahl waren die Arbeiten des ersten Bauabschnittes abgeschlossen, es folgte dieselbe Vorgehensweise in den übrigen Bauabschnitten.

Eine Verbindung zwischen den komplett voneinander getrennten Bauabschnitten herzustellen, vor allem bei den frisch-in-frisch zu arbeitenden Flächenabdichtungen, stellte eine besondere Herausforderungen dieses Projektes dar. Aber auch der laufende Küchenbetrieb, der enge Zeitrahmen und mehrere parallel ablaufende Gewerke forderten die Handwerker heraus. Trotzdem konnten die Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit des Kunden termingerecht abgewickelt werden. Die Verarbeiter lobten neben der hervorragenden Produktqualität auch die kompetente Beratung bei Planung und Umsetzung der Arbeiten. PCI-Fachberater Ludger Kaperek unterstützte bei der Koordination mit dem Kunden und löste Probleme schnell und pragmatisch vor Ort.