Objekt : Trockene Wände durch Wohnraumsanierung mit der Saniment-Familie
Untertitel : Sanierputzbaustelle im Einfamilienhaus in Rees / Niederrhein
Datum: 23.04.12
Ort: Rees / Niederrhein, Deutschland 
Ausführung: 2012
Aufgabe:

Einbau einer nachträglichen Horizontalsperre verbunden mit dem Verputzen der Mauerwerkinnenwände mit einem nach WTA (Wissenschaftlich Technischer Arbeitskreis) Merkblatt 2-9-04 geprüften Sanierputz für eine nachhaltige Bauwerkstrockenlegung

Objektgröße: 70 m² Wandfläche
Produkteinsatz:

PCI Bohrlochsuspension, PCI Bohrlochsperre, PCI Saniment DP, PCI Saniment DS, PCI Polyfix, PCI Saniment HA, PCI Saniment Super, PCI Saniment FP, PCI Gewebebahn

Bauherr: Wohnhauseigentümer
Firma: ASR-Gebäudeenergieberatung & Sanierung, Bocholt A.Ukshini Putz & Stukateuerbetrieb, Bocholt
Fachberatung: ASR Energieberater, Maurer-und Betonbaumeister Detlef Jöster PCI Anwendungstechniker Stefan Marx

Feuchtigkeit, die in den Wänden eines Hauses aufsteigt, schlägt sich nicht nur im Mauerwerk nieder: Auch das Raumklima und damit das Wohlbefinden der Bewohner leiden unter der Feuchte- und Salzbelastung des Mauerwerks. Dabei kann zudem an nicht ausreichend belüfteten Stellen Schimmel zu einem Ärgernis werden. Um in einem solchen Fall die Wohnqualität zu steigern, die Bausubstanz zu schützen und im Endeffekt auch Energie zu sparen, ist eine Sanierung dringend erforderlich. Diese führte im Dezember 2011 die Firma ASR-Gebäudeenergieberatung & Sanierung in Zusammenarbeit mit dem Bauchemiespezialist PCI Augsburg GmbH und dem Putz-und Stukateurbetrieb Ukshini an einem Einfamilienhaus in Rees durch. Das Ziel war eine dauerhafte Trockenlegung des 1980 umgebauten Hauses und somit verbesserter Wohnkomfort für die Eigentümer. In zwei Räumen setzte Bauleiter Detlef Jöster mit seinem Team insgesamt 70 m² Wandfläche des etwa 30 Jahre alten Einfamilienhauses instand, wobei unter anderem Produkte aus der PCI Saniment-Produktfamilie zum Einsatz kamen.

Sulfat im Untergrund schädigte das Mauerwerk des Hauses, so dass eine Sanierung unumgänglich wurde. So platzierte das Team um Jöster durch Verkieselung eine nachträgliche Horizontalsperre. Dafür erstellten sie zunächst eine am Fußpunkt des Mauerwerks verlaufende Sperrnut von ca. 3 cm Tiefe. Sie verwendeten dazu den wasserabweisenden Sperrputz PCI Saniment DP. Als weitere Vorbereitung für die eigentliche Horizontalsperre trugen die Bauprofis die streich- und spritzfähige Spezial-Dichtschlämme PCI Saniment DS im unteren Bereich der Wand auf. „So konnten wir sicher die notwendigen Bohrungen sowohl für die Bohrlochsuspension, die in diesem Fall als Verfüllmörtel diente, als auch die Injektionslösung vornehmen. Dies war erforderlich, da die Wand Hohlräume im Inneren aufwies, und um einen unkontrollierbaren Verbrauch der PCI Bohrlochsperre zu vermeiden“, erklärt Jöster. Mit Hilfe der PCI Bohrlochsperre stellten die Fachhandwerker eine neue Horizontalsperre im alten Mauerwerk her. Da die Wände des Hauses sehr porös und ungleichmäßig sind, kam für ein einwandfreies Ergebnis zunächst die PCI Bohrlochsuspension zum Einsatz. Durch ihre gute Fließfähigkeit war es den Bauprofis möglich, sie problemlos mit Hilfe eines Trichters in die mit Druckluft gereinigten Bohrlöcher zu füllen.  Nach dreitägiger Aushärtungszeit bohrten Jöster und sein Team die Wand erneut auf, wobei die Handwerker einreihig Löcher mit 18 mm Durchmesser im Abstand von 10 cm herstellten. Mit Hilfe einer Niederdruckspritze füllten sie die kapillarverengende und hydrophobe PCI Bohrlochsperre ein und verschlossen nach 24-stündiger Sättigung die Einspritzstellen wiederum mit der PCI Bohrlochsuspension. Abschließend mussten die Arbeiten am Inneren des Mauerwerks mit einem salzspeichernden Sanierputz vorgenommen werden. Dabei entschieden sich die Fachhandwerker für den geprüften Sanierputzmörtel PCI Saniment Super. Um die Haftung des weißen Sanierputzes zu gewährleisten, bereiteten die Bauprofis die Wände mit dem Spritzbewurf PCI Saniment HA vor. Zusätzlich fixierten sie mit Hilfe des Blitz-Zement-Mörtels PCI Polyfix 5 Min. Edelstahl-Putzschienen am Mauerwerk. Nachdem eine erste Schicht des sulfatbeständigen PCI Saniment Super aufgetragen wurde, arbeitete das Handwerker-Team an Stellen mit Übergängen im Mauerwerk sowie in die Ecken der Wände ein Panzergewebe ein – so werden Risse im Putz verhindert. Den Putz brachten die Profis in einer Dicke von etwa 2 bis 4 cm auf die Wandflächen und sorgten somit für eine effektive Barriere gegen gelöstes Sulfat und gipshaltige Bestandteile im Untergrund. Für die abschließende Abbindung der Putzoberfläche glätteten die Fachhandwerker die Wand mit einem Richtscheit und überarbeiteten sie am nächsten Tag mit einem Gitterrabot. Nach vier Wochen  Aushärtungs- und Trocknungszeit kam dann der Feinputz PCI Saniment FP zum Einsatz und schloss die Sanierputzarbeiten ab.