Objekt : Seerosenbecken in der Wilhelma
Untertitel : In voller Pracht erblüht
Datum: 06.03.14
Ort: Stuttgart, Deutschland 
Ausführung: 2013
Aufgabe:

Sanierung des Seerosenbeckens

Objektgröße: 650 m²
Produkteinsatz:

PCI Nanocret FC, PCI Apogel F, PCI Repahaft, PCI Novoment Z3, PCI Bauharz, PCI Durapox NT, PCI Elastoprimer 110, PCI Escutan TF

Bauherr: Wilhelma – Der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart
Firma: Beton-Sanierungs-Technik GmbH, Waschek Betoning. (VDB), Filderstadt<br />Wamser GmbH, Wegebau und Außenanlagen<br /> Firma Estrich Bossert GmbH
Fachberatung: Erhard Kuttler
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Einzigartig in vielerlei Hinsicht ist die Stuttgarter Wilhelma. Als einziger zoologisch-botanischer Garten Deutschlands blickt die Anlage auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reicht. Neben über 1.000 Tierarten beherbergt die Wilhelma in ihrem historischen Park und den Gewächshäusern etwa 7.000 Pflanzenarten. Einige von ihnen haben einen ganz besonderen Platz gefunden: So befindet sich im Herzstück der Anlage, dem Maurischen Garten, ein 650 Quadratmeter großer Seerosenteich. Seit Anfang 2013 erstrahlt das denkmalgeschützte Becken in neuem Glanz – dank einer Rundum-Sanierung. Das Ergebnis: ein makelloses, beheiztes Bassin für eine edle Blütenpracht.


Rückblick: Nach über einem halben Jahrhundert Bestehen konnte Ende 2012 die Sanierung nicht mehr vermieden werden. Helmut Gekeler von der Technischen Abteilung der Wilhelma holte dazu Spezialisten in die Anlage, die innerhalb von fünf Monaten inklusive einem Winterbaustopp dem großen Becken eine Frischekur verabreichten. Unter fachmännischer Betreuung von PCI-Fachberater Erhard Kuttler und PCI-Anwendungstechniker Peter Scharping arbeiteten drei regional ansässige Baufachunternehmen daran, den Seerosenteich instand zu setzen. Zu Beginn der Arbeiten mussten die Pflanzen weichen. Die Leerung offenbarte ein Bassin, das weder funktionalen noch ästhetischen Ansprüchen genügte. Zunächst wurden die Betonflächen durch Wasserhöchstdruckstrahlen mit über 800 bar bearbeitet. Nach der Reinigung überzogen die Sanierungsexperten die Wände des Beckens mit einem PCC-Feinspachtel, der Spezial-Zementmörtel-Mischung PCI Nanocret FC. Der Wandbereich im Innern des Teiches war bereits nach diesem Arbeitsschritt abgeschlossen. Auf der Bodenfläche galt es, Risse durch Tränkung zu schließen: An dieser Stelle kam das Gießharz PCI Apogel F zum Einsatz. Danach galt es, eine neue glatte und intakte Estrichfläche herzustellen. Damit sich der neue Estrich kraftschlüssig und dauerhaft mit dem Untergrund verbindet, verwendeten die Bauprofis die Systemhaftschlämme PCI Repahaft. Die Verarbeiter brachten den Estrich, hergestellt aus Estrich-Kiessand und Estrich-Schnellzement-Bindemittel PCI Novoment Z3, in die noch feuchte Haftbrücke ein und erstellten damit eine funktionale Fläche für den Seerosenteich. Bevor die Fachleute dann die denkmalgeschützten Kronensteine wieder an ihren alten Platz legen konnten, mussten sie den Beckenkopf reprofilieren. Hierbei kam das Epoxi-Bindemittel PCI Bauharz abgemischt mit einem kornabgestimmten Quarzsand zum Einsatz. Zum Abschluss die Fugen: Für die bessere Haftung des Fugendichtstoffes arbeiteten die Sanierungsspezialisten mit der Haft-Grundierung PCI Elastoprimer 110. Verfugt wurden die Zwischenräume der Natursteinblöcke mit PCI Escutan TF. Dank der geprüften Materialien der PCI Augsburg GmbH sowie dem Know-how der verarbeitenden Betriebe ist sowohl ein schönes als auch stabiles und den erhöhten Anforderungen gerecht werdendes Bassin entstanden.