Objekt : „Fliese auf Fliese“ zurück zum Therapieerfolg
Untertitel : Sanierung des Therapiebeckens in der Paul-Ehrlich-Klinik in Bad Homburg
Datum: 09.11.16
Ort: Bad Homburg, Deutschland 
Ausführung: 2016
Aufgabe:

Sanierung des Therapiebeckens mit dem System „Fliese auf Fliese“

Objektgröße: 10 x 15 m großes Schwimmbecken
Produkteinsatz:

PCI Seccoral 2K Rapid, PCI FT Extra, PCI Lastoflex, PCI Durafug NT, PCI Silcofug E, PCI Pecitape 120

Bauherr: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Bochum
Planung: Volker Lehmann, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Fachberatung: Dipl.-Ing. Ingo Grollmisch, PCI-Anwendungstechnik
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

PCI Augsburg GmbH
Piccardstraße 11
86159 Augsburg
Telefon: 0821 5901-0
Telefax: 0821 5901-416
E-Mail: pci-info@basf.com
www.pci-augsburg.de

Referenzbericht downloaden

Bad Homburg ist ein traditionelles Heilbad mit modernsten Kur- und Rehabilitationseinrichtungen. Seit über 100 Jahren darf die Kurstadt an den Südhängen des Taunus den Zusatz "Bad" tragen. Zentral am Rande des 44 Hektar großen Kurparks liegt die Paul-Ehrlich-Klinik. Das breitgefächerte Vorsorge- und Therapieprogramm zeichnet die Klinik ebenso aus wie ein reges Sport- und Freizeitangebot. Eine wichtige Rolle spielt dabei das hauseigene Bewegungsbad. Als sich die Fliesen im Becken vom Altbelag ablösten, musste die Klinikleitung rasch handeln. Fachmännische Beratung und passende Produkte von PCI sorgten für die zuverlässige und schnelle Sanierung mit dem System "Fliese auf Fliese".

Benannt ist die Kurklinik nach dem Arzt, Biologen und Nobelpreisträger Paul Ehrlich, der 1915 seine letzten Tage in dem Sanatorium am Kurpark verbrachte. An seiner Stelle erhebt sich inzwischen der moderne Bau der Deutschen Rentenversicherungs-Knappschaft-Bahn-See. Die Paul-Ehrlich-Klinik bietet 190 Einzelzimmer, eine Sporthalle sowie Schwimmbad, Sauna und Whirlpool. Das Schwimmbecken war bereits vor rund 15 Jahren ein Sanierungsfall: Mit einem konventionellen "Fliese auf Fliese"-System hatte der beauftragte Fliesenbetrieb damals den neuen Belag auf dem alten verklebt. Jedoch nicht fachgerecht, wie sich jetzt herausstellte: Der Fliesenbelag begann sich vom Altbelag abzuheben.

Hochwertige Produkte, kompetente Beratung
Die Untersuchung des alten Fliesenbelages brachte einige Verarbeitungsmängel an den Tag: Die seinerzeit aufgebrachte Dichtschlämme, eine Kunststoff-Zement-Mörtel-Kombination, wies eine zu geringe Schichtdicke von nur 0,4 - 0,5 Millimeter auf. Allerdings deutete nichts darauf hin, ob das erforderliche Anschleifen der Altfliesen erfolgt war. Die Suppro GmbH aus Bad Homburg als beauftragtes Bauunternehmen nahm sich der Sache an. Da die Suppro Wert auf hochwertige Verarbeitungsmaterialien legt, verwendet das Unternehmen seit vielen Jahren PCI-Produkte. "Sie sind zuverlässig, gut aufeinander abgestimmt und von erstklassiger Qualität", so der Inhaber Ali Ahmadyar. "Zudem haben wir mit der Anwendungstechnik Bad Homburg v.d.H. kompetente Anwendungstechniker an unserer Seite, die uns bei kniffeligen Projekten im Vorfeld und auch bei der Durchführung zur Seite stehen."

System "Fliese auf Fliese" - aber richtig
Nach fachmännischer Inspektion des Altbelages durch Ingo Grollmisch von der PCI stand fest: Der ursprüngliche Fliesenbelag war tragfähig und für die Sanierung mit dem System "Fliese auf Fliese" geeignet. Im ersten Arbeitsschritt entfernte das Fliesenlegerteam von Suppro den alten "Fliese auf Fliese"-Belag von dem darunter liegenden festen Altbelag und bereitete diesen durch Anschleifen auf die nachfolgende Abdichtung vor. Auf den sauberen Untergrund brachten die Handwerker PCI Seccoral 2K Rapid in einer Mindestschichtdicke von 2,5 Millimeter auf. Die schnell abbindende Sicherheits-Dichtschlämme lässt sich durch ihre geschmeidige Konsistenz im Streich- oder Spachtelverfahren einfach verarbeiten und weist zudem eine lange Hautbildezeit auf. Ihre Eigenschaften - rissüberbrückend, entkoppelnd und spannungsabbauend - sorgen für höchste Sicherheit bei der Sanierung. PCI Seccoral 2K Rapid härtet rissefrei aus. Somit besteht keine Gefahr, dass die Abdichtung reißt oder ausbricht. Auch in Sachen Arbeits- und Umweltschutz punktet die Dichtschlämme: Sie ist nach GEV EMICODE EC1 Plus R sehr emissionsarm und belastet den Verarbeiter nicht mit unangenehmen reizenden Gerüchen.

Dauerhaft sicher mit PCI FT Extra und PCI Durafug NT
Für die Verklebung kam der flexibilisierte Klebemörtel PCI FT Extra zum Einsatz. Der verformungsfähige Mörtel ist standfest und ermöglicht damit ein zügiges Verlegen ohne Verkeilen. Die angesetzten Fliesen haften sofort, lassen sich aber in ihrer Lage korrigieren. Mit dem flexibilisierenden Zusatz PCI Lastoflex wird der Fliesenkleber optimiert: Durch das Beimischen ergibt sich ein enorm verformungsfähiger Verlegemörtel, der Untergrundspannungen und Spannungen infolge von Temperaturschwankungen ausgleicht und eine hohe Haftsicherheit auf mineralischen Untergründen aufweist.

Die 20 x 20 cm großen Fliesen verfugten die Fliesenleger mit PCI Durafug NT und verwendeten für das elastische Verfüllen der Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen PCI Silcofug E. Der zementäre Spezial-Fugenmörtel PCI Durafug NT hält den Belastungen im dauernassen Bereich stand und wurde speziell für diesen Einsatzbereich wie auch für Gewerbeflächen und Trinkwasserbehälter entwickelt. Das hochdichte Mörtelgefüge garantiert minimale Eindringtiefe von Schadstoffen und ist mechanisch hoch belastbar. Gegen saure Reiniger weist PCI Durafug NT eine im Vergleich zu herkömmlichen zementären Fugenmörteln erhöhte Widerstandsfähigkeit auf. Neutrale und alkalische Reiniger sind uneingeschränkt einsetzbar, ebenso Hochdruckreiniger bis zu einer Belastung von 100 bar. Der 1-komponentige Fugenmörtel lässt sich einfach handhaben und härtet rissefrei aus.

Nach rund zweieinhalb Wochen Bauzeit stellten die Suppro-Fliesenleger das Therapiebecken fertig. Seit Anfang Juli 2016 steht es den Kurgästen der Paul-Ehrlich-Klinik wieder uneingeschränkt zur Verfügung. "Mit den verwendeten Materialien waren wir höchst zufrieden", bestätigt Ali Ahmadyar von der Suppro GmbH. "Das Ergebnis ist einwandfrei und die wirtschaftlich wie auch technisch beste Lösung", fügt Petra Watzl, Verwaltungsleiterin der Paul-Ehrlich-Klinik, hinzu.