Objekt : Der Wirtschaftspolitik den Boden bereitet
Untertitel : PCI liefert Produkte und Know-how für Bodensanierung im Wirtschaftsministerium in Stuttgart
Datum: 13.12.16
Ort: Stuttgart, Deutschland 
Ausführung: 2016
Aufgabe:

Verlegung von Würfelparkett mit Aderstab nach den Anforderungen des Denkmalschutzes

Objektgröße: 250 m²
Produkteinsatz:

PCI Epoxigrund Rapid, PCI Armiermatte GFS, PCI VG 2, PCI USP 32 S, PCI PAR 365

Bauherr: Land Baden-Württemberg
Planung: cda architekt Christoph Daniel Anstett, Stuttgart
Fachberatung: Stefan Schweizer
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Das Gebäude in der Theodor-Heuss-Straße im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart beherbergt seit seiner Erbauung im Jahre 1956 das baden-württembergische Wirtschaftsministerium. In dem denkmalgeschützten Dienstgebäude stand ein 250 Quadratmeter großer Sitzungssaal zur Sanierung an. Know-how im Umgang mit historischen Bausubstanzen und kritischen Untergründen waren ebenso gefragt wie hochwertige und gut aufeinander abgestimmte Baustoffe. PCI Augsburg lieferte beides.

Historisch bedingt: Würfelparkett im Sitzungssaal
Das Gebäude besteht aus einem Haupt- und einem Nebenflügel, dem sogenannten Casinobau, und einem Anbau aus neuerer Zeit. Den Anforderungen des Denkmalschutzes entsprechend, sollte die Parkettverlegung im Sitzungssaal des Casinobaus in ursprünglicher Bemaßung und Holzart erfolgen - mittig und fugenlos. Verlegt wurde ein Würfelparkett in Europäischem Ahorn mit dem Aderstab "meccrosse". Das Raumstudio Stern aus Tannhausen, spezialisiert auf die Bodenverlegung in großen öffentlichen Gebäuden, war mit der Bodensanierung betraut. Erfahren auch im Umgang mit Altbauten, holte sich Geschäftsführer Alexander Stern die PCI Augsburg mit ins Boot. Fachberater Stefan Schweizer stellte nach der Baubesichtigung und Analyse des Untergrundes die Produkte zusammen und stand auch während des Bauvorhabens vor Ort beratend zur Seite. "Parkett ist aus verlegetechnischer Sicht ein anspruchsvoller Naturwerkstoff. Holz arbeitet, gibt Feuchtigkeit ab und nimmt sie auf", erklärt Stefan Schweizer. "Auf dem nahezu bewegungslosen Untergrund entstehen Spannungen, die wir mit unseren Verlegeprodukten bestmöglich auffangen müssen. Der Untergrund ist optimal vorzubereiten."

Professionell vorbereiteter Untergrund
Der Untergrund bestand aus Gussasphalt, der einerseits Risse und Fehlstellen aufwies und andererseits mit Schlitzen für Elektrokabel und Erddosen versehen werden musste. Zum Verfüllen und kraftschlüssigen Verschließen kam ein mit PCI Epoxigrund Rapid hergestellter Epoxidharz-Mörtel zum Einsatz. Vorteilhaft daran: die kurze Aushärtungszeit von nur 3,5 Stunden. Verstärkt wurde der Untergrund durch Einarbeiten der PCI Armiermatte GFS an Stellen mit Rissen und bei Anschlussfugen. Der gesamte Untergrund einschließlich der mit Epoxigrund-Mörtel ausgebesserten Flächen wurde anschließend mit dem Universal-Vorstrich PCI VG 2 grundiert und ersetzte das mühevolle und zeitintensive Absanden. PCI VG 2 ist mit einer feinporigen Schaumstoffwalze oder einem Flächenstreicher - je nach Untergrund unverdünnt oder 1 : 2 mit Wasser verdünnt - aufzutragen und ermöglicht durch die gelblich-orange Farbe eine gute Flächenkontrolle der grundierten Stellen. Der Vorstrich sorgt für ein gleichmäßiges Saugverhalten des Untergrundes, verhindert Blasenbildung und den zu schnellen Wasserentzug beim Auftragen der nachfolgenden Bodenausgleichsmasse. Auf den meisten Untergründen ist PCI VG 2 nach circa 15 bis 30 Minuten begehbar und nach rund einer Stunde bereit für das Aufbringen der Spachtelmasse. Hierfür verwendeten die Bodenleger des Raumstudios Stern die Universal-Spachtelmasse PCI USP 32 S. Die zementäre, fließfähige Spachtelmasse lässt sich einfach verarbeiten, d. h. ausgießen und mit einer Spachtel oder einer Stiftrakel in der benötigten Schichtdicke verteilen. Eine Stachelwalze sorgt während des Einbaus für die erforderliche Entlüftung. Besonders punktet die Universal-Spachtelmasse PCI USP 32 S mit einer herausragend schnellen Trocknung auch in hohen Schichtstärken.

Durchdachte Produkte für anspruchsvolle Verlegearbeit
Auf Ebenheit und Saugfähigkeit überprüft, gab PCI-Fachberater Stefan Schweizer anschließend den Untergrund frei für die Parkettverklebung. Als ideale Ergänzung zur Untergrundvorbereitung mit den sehr vielseitig einsetzbaren Produkten PCI VG 2 und PCI USP 32 S kam der wasserfreie SMP-Parkettkleber PCI PAR 365 zum Einsatz. Er eignet sich mit seinem relativ harten Klebstoffbett und gleichzeitig elastischen Eigenschaften für eine quellfreie Verklebung fast aller gängigen Parkett- und Holzarten. PCI PAR 365 ist gebrauchsfertig und einfach zu verarbeiten: Die benötigte Klebstoffmenge aus dem Eimer entnehmen und mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig auf den Untergrund auftragen, das Parkett mit leicht schiebender Bewegung in das Klebstoffbett einlegen, gut anklopfen und gegebenenfalls anwalzen. Belastbar und schleifbar ist das mit PCI PAR 365 verklebte Parkett bereits nach circa 24 Stunden, die Endklebekraft erreicht der Kleber nach rund drei Tagen.

Bewährte Teamarbeit
Die mittige und fugenlose Verlegung des Parketts im Sitzungssaal des Wirtschaftsministeriums stellte zusammen mit dem Einlegen der Aderstäbe eine besondere Herausforderung dar. Umso wichtiger war für Alexander Stern bei diesem Projekt die Zusammenarbeit mit der PCI Augsburg: "Mein Anspruch ist es, auch kniffelige Bodensanierungen professionell und dauerhaft sicher durchzuführen. Deshalb verlasse ich mich schon seit Jahren auf die Produkte der PCI, denn sie sind gut aufeinander abgestimmt, auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten und zudem umweltfreundlich." Außerdem schätzt der Bodenverlegeprofi die Zusammenarbeit mit PCI-Fachberater Stefan Schweizer und profitiert von dessen Fachkompetenz und Beratung vor Ort. Die seit 2004 bestehende Geschäftsbeziehung bestätigt die erfolgreiche Zusammenarbeit.