Objekt : Eine Therme wie im Märchen
Untertitel : Kristall-Therme trimini in Kochel am See mit PCI-Produkten erweitert
Datum: 26.04.18
Ort: Kochel am See 
Ausführung: 2017
Aufgabe:

Sanierung der Kristall-Therme „Kristall trimini“ in Kochel am See

Objektgröße: Ca. 10.000 m²
Produkteinsatz:

PCI Pericret, PCI Seccoral 2K Rapid, PCI FT Klebemörtel, PCI Lastoflex, PCI Durafug NT, PCI Durapox NT, PCI Carraflex, PCI Nanocret R3

Bauherr: Kristall Bäder AG
Planung: BPB Bäder-Planung und -Bau GmbH, Wetterkreuz 1, 91058 Erlangen
Firma: Objekt Ceramik GmbH, Wetterkreuz 17, 91058 Erlangen
Fachberatung: Markus Balleisen, PCI-Anwendungstechnik Gerd Linhard, PCI-Fachberater
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

PCI Augsburg GmbH
Piccardstraße 11
86159 Augsburg
Telefon: 0821 5901-0
Telefax: 0821 5901-416
E-Mail: pci-info@basf.com
www.pci-augsburg.de

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Halbedelsteine an den Wänden, Mosaike aus Italien, kunstvolle Holzschnitzereien – aus dem Familienbad Trimini in Kochel am See ist eine Wellness-Oase im Neuschwanstein-Flair geworden. Das kommt nicht von ungefähr: Der Blick von der Therme geht direkt auf den Herzogstand, wo König Ludwig II. einst das sogenannte Königshaus errichten ließ. Neben der prunkvollen Einrichtung legte die Kristall Bäder AG Wert auf eine hochwertige und sichere Ausführung der Fliesenverlegung. Mit dem Bau und Betrieb von Bädern hat sie jahrzehntelange Erfahrung: Insgesamt gehören zwölf Thermen zur Unternehmensgruppe. Der jüngste „Spross“, das Kristall trimini, wurde im Mai 2011 übernommen und um einen stattlichen Sauna- und Wellnesskomplex mit sieben Saunen auf 450 Quadratmeter erweitert. Auch das Freizeitbad wurde rundum erneuert. 

Sicher bauen
Die Abdichtung und Fliesenverlegung in Schwimmbädern erfordert spezielle Kenntnisse und für den dauernassen Bereich geeignete Produktlösungen. „Wir bauen und sanieren unsere Thermen seit Jahrzehnten mit den Produkten der PCI“, erklärt Gerd Bittermann, Vorstandsvorsitzender der Kristall Bäder AG die Entscheidung für den Augsburger Hersteller bauchemischer Produkte. „Wir wollen unseren Gästen Exklusivität und Luxus bieten, sie sollen sich wohlfühlen. Genauso wichtig ist aber, was dahintersteckt. Nichts ist ärgerlicher und kostenintensiver als undichte Becken oder schadhafte Fliesenbeläge. Deshalb vertrauen wir auf die PCI. Die Baustoffe sind dauerhaft sicher. Damit haben wir bisher nur beste Erfahrungen gemacht.“  

Dauerhaft abdichten
Für die Abdichtung kam im Kristall trimini die schnellabbindende Sicherheits-Dichtschlämme PCI Seccoral 2K Rapid im Becken der Poolbar und an Wand und Boden aller nassbelasteten Bereiche zur Anwendung. PCI Seccoral 2K Rapid ist einsetzbar für die Beanspruchungsklassen A und B nach Bauregelliste A Teil 2/1.10 und für die Wassereinwirkungsklassen W0-I, W1-I, W2-I, W3-I gemäß der neuen Abdichtungsnorm DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen). Für Schwimmbecken und Behälter gilt die DIN 18535. Wie alle PCI-Abdichtungsprodukte ist PCI Seccoral 2K Rapid normkonform hinsichtlich der neuen Regelwerke. Die Verbundabdichtung ist entkoppelnd, spannungsabbauend und rissüberbrückend und bietet damit hohe Sicherheit auch bei nachträglich auftretenden Rissen. Im Whirlpool und in Becken, die mit Natron angereichertem Wasser befüllt werden, kam eine GFK-Abdichtung (glasfaserverstärkte Kunststoffe) zum Einsatz. Neben den Abdichtungsarbeiten galt es die Betonüberdeckung des Bewehrungsstahls im Becken der Poolbar korrosionssicher zu gestalten. Durch Auftragen des Universalreparaturmörtels PCI Nanocret R3 wurden einzelne Stellen auf das erforderliche Maß erhöht.  

Verlegen von Mosaik und Naturwerksteinbelägen
Voraussetzung für die Verlegung von Mosaik ist ein optimal vorbereiteter und planebener Untergrund. Mittels Haftzugprüfung bewertete die PCI zunächst die Festigkeit des Betons und gab ihn dann für die nachfolgenden Arbeiten frei. Auf den mit Hochdruck gereinigten Oberflächen trugen die Fliesenleger den Ausgleichsmörtel PCI Pericret zur Egalisierung auf. Die Verlegung des Mosaiks im Becken der Poolbar und der Fliesen in allen nassbelasteten Bereichen erfolgte mit PCI FT Klebemörtel, abgemischt mit dem elastifizierenden Zusatz PCI Lastoflex. Die exklusiven Naturwerksteinbeläge für den Sauna- und Wellnessbereich wurden mit dem verformungsfähigen Dünnbettmörtel PCI Carraflex verlegt, der auch an verfärbungsempfindlichem Marmor keine Verfleckungen verursacht. Die Verlegung der mit glasfaserverstärkten Kunststoffen abgedichteten Becken erfolgte mit dem Reaktionsharzmörtel PCI Durapox NT. 

Verfugen im Dauernassbereich
Das Verfugen der Becken im Kristall trimini erfolgte mit PCI Durapox NT: Der Reaktionsharzmörtel eignet sich speziell für chemikalienbelastete Beläge, ist verschleißfest, widerstandsfähig und unempfindlich gegen Schwimmbad-Chemikalien. Die Bereiche außerhalb der Becken wurden mit PCI Durafug NT verfugt. Aufgrund seines dichten Mörtelgefüges garantiert der zementäre Spezial-Fugenmörtel minimale Eindringtiefe von Schadstoffen und hohe Belastbarkeit. Durch die Nanofill-Technologie weist PCI Durafug NT eine hohe Beständigkeit gegen mechanische Belastungen auf und ist im Vergleich zu herkömmlichen zementären Fugenmörteln widerstandfähiger gegenüber sauren Reinigern. PCI Durafug NT ist Systemkomponente des bewährten PCI-Systems „Schwimmbad“ – wie auch die anderen im trimini verbauten Produkte für Abdichtung und Fliesenverklebung.  

Eine königliche Therme
Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten konnten nach 21 Monaten termingerecht abgeschlossen und das Kristall trimini im März 2017 eröffnet werden. Rund 32 Millionen Euro waren in das Projekt in sogenannter öffentlich-privater Partnerschaft geflossen, entstanden ist eine Hochglanz-Therme mit Ausstattung und Technik „vom Allerfeinsten“, so Günter Beckstein. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Kristall Bäder AG rechnete bei der Eröffnung mit bis zu 400.000 Gästen pro Jahr – eine gute Prognose, besuchten allein schon im ersten Halbjahr über 250.000 Gäste die Therme am Kochelsee.